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Vorschau April 2019

 Zum Theaterstück

„Das Leben ist kompliziert, nervenaufreibend, geradezu chaotisch! Hoffnungen, scheinbare Sicherheiten, dann wieder Ängste und Frustrationen bestimmen die Menschen. Sechs Freundinnen, natürlich haben auch sie Probleme, allerdings mit Männern. Allwöchentlich treffen sie sich zur gemütlichen Quizrunde. Doch dieses Mal ist es anders. Florence wird vermisst. Ein Telefonat schürt den Verdacht: Sie will sich umbringen - Grund: Beziehungsprobleme. Und dann steht sie vor der Tür! Die Selbstmordkandidatin nistet sich bei der Hausherrin Olive ein. Da die Gegensätze der Beiden nicht größer sein können – schlampig die Eine, ordnungsfanatisch die Andere - kommt es zu urkomischen Konflikten. Als Olive durchsetzt, zwei im Haus wohnende Spanier zum Abendessen einzuladen, kommt es zur Eskalation.

Wen dies an Oskar und Felix erinnert, die als "seltsames Paar" seit den späten Sechzigern durch die Theater- und Filmlandschaft geistern, liegt richtig. Neil Simon, der geistige Schöpfer der beiden Figuren, denen Walter Matthau und Jack Lemmon filmische Unsterblichkeit verliehen, schuf in den Achtzigern eine Frauen-Version seiner Komödie. Aus dem "seltsamen Paar" wurde durch Geschlechtertausch ein "ungleiches Paar" ...

(Aufführungsrechte Deutscher Theaterverlag)

Autor
Marvin Neil Simon
(* 4. Juli 1927 in der Bronx, New York City, New York; † 26. August 2018 in Manhattan, New York City), war ein US-amerikanischer Dramatiker, Drehbuchautor und gilt in den USA als einer der erfolgreichsten Bühnen-Autoren.
Neil Simon beschreibt Schwierigkeiten und Probleme des alltäglichen Lebens auf humorvolle, ironische Weise. Jack Lemmon kommentiert seine Arbeiten so: „Neil ist in der Lage, echte Charaktere zu erschaffen. Sie haben Schwächen, sie haben Fehler. Aber sie sind Menschen. Sie sind nicht nur schlecht oder nur gut. Sie sind Leute, die wir kennen.“

Simon über sich und seine Werke: „So wie ich die Dinge sehe, ist das Leben sowohl traurig als auch lustig. Ich kann mir keine komische Situation vorstellen, die nicht gleichzeitig auch schmerzhaft ist. Oft habe ich mich selbst gefragt: 'Was ist eine besonders witzige Situation?' Jetzt frage ich mich: 'Was ist eine besonders tragische Situation? Und wie kann ich sie so lustig wie möglich erzählen?'“

(Quellen: Fischer Verlag; Deutscher Theaterverlag)

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